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Verein zur Entwicklung technischer Ausrüstungen im Gesundheitsbereich e.V.
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Bezüglich Sozialer Medien ist die Arbeit momentan aufgeteilt und wir suchen jemanden, der ehrenamtlich uns in diesem Gebiet aushelfen kann.
Hier ist eine genauere Beschreibung und Ausschreibung:
Hilfe gesucht bzgl. sozialer Medien auf govolunteer.com

Blog:

21. November 2020
Bildercollage November 2020

Hier sehen wir die ersten Prototypen einer Displayausgabe. Diese wird vom verbauten Raspberry Pi erzeugt, der für die Visualisierung zuständig ist. Momentan ist eine Idee, Touchscreens für die Eingabe zu nutzen, da diese den Umständen entsprechend nur einen geringen Aufpreis verursachen und sich verhältnismäßig leicht desinfizieren lassen. Momentan wollen wir die Sensoreingaben erkennen und darstellen. Wie die Menüs in der Praxis genau aussehen sollen und welche Auffälligkeiten Alarme auslösen sollen, muss noch geplant werden. Dafür bräuchten wir Hilfe von Medizinern. Erst einmal wollen wir sicherstellen, dass die Bauelemente zusammenarbeiten.




Hier sehen wir einen aktualisierten Entwurf der Turbine. Das Problem war, dass wir keinen einheitlich lieferbaren Turbinentyp gefunden haben, standardmotoren allerdings weltweit erhältlich sind.



Hier sehen wir den aktuellen Stand der Haupt-Steuerungs-Platine die auf den Raspberry Pi 4 aufgesteckt wird. Diese kann aber auch unabhängig davon ihre Aufgabe erledigen. Möglicherweise wird man diese nach einer Anleitung selbst mit SMD löten können. Vielleicht bieten auch Helfer die Produkten bzw. das Löten dieser Komponenten an. So weit sind wir noch nicht mit der Planung.


Hier sehen wir den ersten Prototypen dieser Platine.

10. September 2020

Erster Prototyp der HMI-Oberfläche für den Respirator.
30. August 2020

Wir haben uns nun dazu entschlossen als Basis einen Raspberry Pi zu nutzen und zusätzlich einen Microcontroller zu verwenden
Hier kann man das erste 'Pitch-Video' betrachten.
Im Februar wurde in Europa klar, dass eine Pandemie entsteht. Im März fand der #WirVsVirus Hackathon der Bundesregierung statt. Hier hat eine Arbeitsgruppe das Projekt verfolgt, um ein Beatmungsgerät zu entwickeln bzw. zumindest den Grundstein dafür zu legen.

Im März/April wurde ein Heise-Artikel über diese Gruppe geschrieben und das Projekt gewann viel Zustimmung und Unterstützungsangebote.
https://www.heise.de/hintergrund/WirVsVirus-Beatmungsgeraet-im-Eigenbau-4690584.html
[HINWEIS: Verweise am Schluss des Artikels sind teilweise nicht mehr passend, bitte meldet Euch direkt hier.]

Im März wurde provisorisch eine Webseite und ein Discord-Chanel erstellt und wir hatten geschätzt 300 Helfer.
[Bilder werden hier noch eingefügt]

Es konnte nicht jeder in jedem Bereich arbeiten und es entstand ein kleines Chaos. Dennoch wurde in diesem Wirrwarr in mehreren Chanel in Kleingruppen an unterschiedlichen Themen gearbeitet. Es gab zeitweise vier verschiedene Ansätze, wie man eine “Luftpumpe” bauen könnte, die den geforderten Bedingungen genügt. Wöchentlich fand eine Onlinebesprechung statt, zu der jedes Portalmitglied eingeladen war. Aus organisatorischen Gründen wurde darum gebeten, dass nur die Gruppenleiter Bericht erstatten. Bedauerlicherweise kamen immer weniger Personen zu diesen Meetings, so dass diese Regelung bald aufgehoben wurde und nach einigen Wochen waren es gefühlt immer die selbigen 20 Personen, die online waren. Da der Gipfel der Pandemie sich in Deutschland glücklicherweise wieder reduzierte und viele wieder voll in ihrem Beruf oder Studium einsteigen mussten, hat sich bald aus den regelmäßigen Teilnehmern dieser Meetings ein Kernteam gebildet.

Unser Projekt war im Wettbewerb so überzeugend, dass es eines der wenigen war, die von #WirVsVirus zwei Stipendien erhalten haben.

Zum Beginn des Projekts (und eigentlich noch immer) war die Webseite provisorisch aufgesetzt und es waren Vorschaugrafiken eines möglichen Beatmungsgeräts online.
[Bilder werden hier noch eingefügt]

Das damalige Modell hat stark dem von vielen Onlinevideos geähnelt. In unseren Tests stellte sich dann allerdings heraus, dass eine Dauernutzung eines Ambu-Bags keine langfristige Lösung für eine mehrtägige Beatmung darstellen kann. Ebenfalls wollten wir ein Gerät erstellen, dass die Anschaffungskosten wert ist. Die Thematik mit den Sensoren wurde daher immer mehr berücksichtigt. Zeitweise hatten wir sogar ein Hilfsangebot von Greenpeace. Dieses war allerdings mit Auflagen verbunden, die wir damals nicht hätten einhalten können. Nach dem Absinken der ersten Infektionskurve in Deutschland haben wir uns neu ausgerichtet und wollen diesen Auflagen genügen. Daher ist das Modul des Sauerstofferzeugers mit aufgenommen worden. Gerade der Mangel an Sauerstoff in ländlichen Regionen ist oft ein großes Problem.

Im Juni kam unser Zwischenbericht heraus.

Im Juni haben wir uns erstmals persönlich mit Social-Distancing in Holzminden getroffen und konnten unterschiedliche, unabhängig voneinander entwickelte Module zusammenbauen und testen.

Hierbei ist unser erstes Zwischenstand-Video entstanden.
https://www.youtube.com/watch?v=ubQARNHmB6A


- In Afrika, Iran und anderen Regionen der Welt versterben Menschen, weil nicht genügend medizinisches Equipment vorhanden ist. Die Anschaffung eines 30000 Dollar Beatmungsgerät für einen Patienten ist in vielen Regionen nicht möglich.
- Ein Atemgerät mit Sauerstofferzeuger zu bauen, das aus weltweit erhältlichen Bauelementen besteht (Sensoren aus dem Flugzeugmodellbau, Gewindestangen von 3D Druckern, Arduinos, etc.) erachten wir durchaus für möglich. Abhängig von den Peripheriegeräten könnten ein derartiges Gerät bereits für 1500 Euro bis 3000 Euro zu erbauen sein. Es würde möglicherweise nicht medizinische Standards erfüllen (z.B. 60 Atemzyklen pro Sekunde unterstützen zu können), aber es könnte für einen Großteil vieler Patienten ausreichend sein, die z.B. nur 30 Atemzyklen pro Minute benötigen, da unser Gerät z.B. nur 50 Atemzyklen pro Minute schaffen könnte.

Den Verlauf und den Aktuellen Stand des Projekts könnt Ihr gern im Blog nachlesen.